Worauf muss ich bei der Finanzierung meines Studiums achten?

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Laut dem Deutschen Studentenwerk benötigen Studenten in der Regel durchschnittlich 800€ pro Monat um über die Runden zu kommen. Die typischen Geldquellen sind hauptsächlich die Eltern, wobei 2/3 aller Studenten sich selbst was dazu verdienen. Dies ergab ebenfalls eine Befragung des Deutschen Studentenwerks. Wir haben uns gefragt ob man im Master genauso viel Geld ausgibt wie im Bachelor und was man für das weiterführende Studium finanziell beachten sollte.

Master vs. Bachelor-Kosten

Die älteren Studenten unter uns müssen beachten, dass für sie einige Privilegien wegfallen. Beispielsweise müssen sie im Hinterkopf behalten, dass das Kindergeld ab dem 25. Lebensjahr gestrichen wird. Davon nicht betroffen sind diejenigen, die entweder Wehr- oder einen Ersatzdienst geleistet haben. Bei ihnen verlängert sich die Frist um die Zeit des Dienstes. Zudem hinzukommt, dass Du Dich selbst versichern musst. Dabei fallen bei der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung rund 75€ im Monat an. Seit dem 1. Januar 2012 haben wir das Glück, dass es keine Bezugsgröße hinsichtlich des Einkommens mehr gibt. Das heißt ob du Kindergeld erhältst ist nicht mehr davon abhängig, wie viel Du verdienst. Für dich zu beachten ist, dass ab 8004€ im Jahr Steuern anfallen. Vor allem Bafög-Empfänger müssen aufpassen: Verdienen sie mehr als 400 Euro im Monat, bekommen sie weniger Bafög.

Kredit für das Studium aufnehmen?

Soll ich lieber mehr arbeiten und dadurch unter Garantie mein Studium in die Länge ziehen oder macht es Sinn sich schon jetzt mit einem Kredit zu belasten? In der Regel ist es immer besser sich keine Schulden zu machen. Gründe es doch zu machen wären, dass die Leistung unter der Arbeit leidet oder die übermäßige Hinauszögerung des Studiums. Ein weiterer Grund einen Kredit aufzunehmen wäre es, wenn man sonst auf den Master vollkommen verzichten müsste. Eine Grenze bis wohin man sich verschulden sollte gibt es pauschal nicht. Jedoch bietet es sich an, nach der Kreditanfrage einen Haushaltsplan aufzustellen. Dabei stehen auf der einen Seite die Unterhaltskosten und auf der anderen Seite die Geldquellen. Falls sich ein ungedeckter Betrag ergibt, sollte darüber entschieden werden, welches Angebot für die Deckung am besten in Frage kommt. Mögliche Kredite in dem Fall sind Studien- und Bildungskredite. Es gibt aber auch eine Vielzahl an privaten Anbietern. Schwierigkeiten bei der Abbezahlung eines Kredites ergeben sich je nachdem welchen Berufsweg man nach dem Studium einschlägt. Zur Orientierungshilfe gibt es einen Tilgungsrechner. Immer schwer ist es auf jeden Fall dann, wenn man sich nach dem Studium selbstständig machen möchte. Nicht gern gesehen sind Schulden aus dem Studium, wenn man einen Kredit für eine Unternehmungsgründung benötigt. In diesem Fall ist es immer besser vor dem Studium den Bafög-Anspruch zu prüfen.

Förderungsanspruch im Master?

Grade für die älteren Studenten unter uns, die zwischen dem Bachelor und dem Master eine Pause eingelegt haben, lohnt es sich zu prüfen, ob sie einen Anspruch auf Förderung haben – auch wenn die Eltern zu viel verdienen. Denn wenn man schon längere Zeit berufstätig war, ist Bafög nicht mehr abhängig vom Einkommen der Eltern, sondern von dem des Studenten. Das gilt auch, wenn man vor dem Studium eine Ausbildung gemacht oder gearbeitet hat.

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